Am 6. März fand zum zweiten Mal das BmeetsB Sicherheitstraining statt. Der Teilnehmerkreis war erneut bunt gemischt – in Alter wie in Branche –, vereint durch ein großes Interesse am Thema.
Im ersten Teil vermittelte Nikola Schwaiger, Erste-Hilfe-Ausbilderin und bei der Berufsfeuerwehr München für Arbeitskleidung zuständig, zentrale Grundregeln der Ersten Hilfe, die direkt praktisch geübt wurden. Entscheidend sei vor allem ein schnelles Reaktionsvermögen, erklärt sie: Hilfe rufen, Aufgaben verteilen, Nähe zum Verletzten aufbauen – Hauptsache, ins Handeln kommen. So lassen sich wertvolle Sekunden nutzen, die lebenswichtig sein können.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Emotionaler Erster Hilfe – Emotion Aid ® – ein leicht anzuwendender Erste-Hilfe-Koffer, der hilft das Nervensystem nach Stress- und Krisensituationen wieder funktionsfähig zu machen. Ute Handelshauser, Business Coach und seit über 30 Jahren Gruppenleiterin im Jugendrotkreuz, betonte, dass auch indirekt Beteiligte wie Zuschauer oder Angehörige in einen emotionalen Ausnahmezustand geraten können. Ziel sei es, das autonome Nervensystem dabei zu unterstützen in den Stress-Abbau Modus zu gehen. Das kann mit einfachen Übungen wie der Schmetterlingsumarmung (mit überkreuzten Armen und den offenen Handflächen 25-mal auf die Oberarme klopfen) oder dem Erden (bewussten Fokussieren auf bestimmte Farben oder Gegenstände in der Umgebung) gelingen. Die Teilnehmenden probierten selbst aus, welche Übungen bei ihnen welche Wirkung entfalten.
